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Cirrhilabrus solorensis


Profile

lexID:
220 
AphiaID:
277869 
Scientific:
Cirrhilabrus solorensis 
German:
Rotaugen-Zwerglippfisch 
English:
Painted Fairy Wrasse 
Category:
Gylter 
Family tree:
Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Labridae (Family) > Cirrhilabrus (Genus) > solorensis (Species) 
Initial determination:
Bleeker, 1853 
Occurrence:
Bali, Indonesien, Juleøerne, Sulawesi 
Sea depth:
3 - 20 Meter 
Size:
11 cm - 12 cm 
Temperature:
22°C - 28°C 
Food:
Artemia, Bosmider, Cyclops, Hummer æg, Krill, Mysis, zooplankton 
Tank:
~ 1000 Liter 
Difficulty:
Only for advanced aquarists 
Offspring:
Not available as offspring 
Toxicity:
Toxic hazard unknown 
CITES:
Not evaluated 
Red List:
Data deficient (DD) 
Related species at
Catalog of Life
:
 
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in this lexicon
:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Created:
Last edit:
2017-12-16 13:28:14 

Husbandry

Bleeker, 1853
Cirrhilabrus solorensis

Pictures


Female

1

Commonly


Husbandry know-how of owners

robby am 19.06.12#5
Habe vor ca. 3 Wochen ein Paar von MasterFisch erstanden, die in einem hervorragenden Zustand angekommen sind. Zu Beginn waren beide relativ ängstlich, wobei das Männchen der größere Angsthase war. Lag nur unter einem Stein, hat aber schon nach Futter geschnappt, was mich positiv stimmte.
Heute schwimmen beide den ganzen Tag im freien Wasser herum ohne Probleme mit anderen Fischen.
Dass beide nur miteinander schwimmen oder irgendein Balzverhalten konnte ich noch nicht beobachten.
Futter jeglicher Art wird angenommen. Ein toller Farbtupfer im Becken.
MatthiasS. am 14.01.12#4
3 Monate in Haltung bei mir. Direkt nach dem einsetzen fühlte er sich wie zu Hause, kann sich sehr gut gegen alle größeren Fische durchsetzen.
Geht an alle Futtersorten -Frostfutter Granulat von Anfang an.

Sehr aktiver Fisch der sich gerne im Aquarium präsentiert. Zeigte bei mir kein spring verhalten
Ronny Willner am 04.04.11#3
Händler: Den Rotaugen-Zwerglippfisch gibt es nicht so häufig im Handel für ~ 40 bis ~ 55 Euro. Ich selbst halte ein Pärchen jetzt seit gut einem Jahr in meinem Becken.

Pflege: Aufgrund ihrer Ängstlichkeit nach dem Einsetzen sollte man auf jeden Fall ein paar Versteckmöglichkeiten zum Zurückziehen anbieten können. Auch sollte das Aquarium nicht zu klein sein, da – wenn sie dann mal mutiger geworden sind – ausreichend Platz zum schwimmen brauchen und ausnutzen. Als unterstes Minimum würde ich ~450 Liter angeben. Mein Pärchen ist kaum zusammen unterwegs. Eine Einzelhaltung ist denke ich daher möglich. Ob das jedoch ratsam ist kann ich nicht sagen.

Phänotypische Veränderungen: Männliche und weibliche Rotaugen-Zwerglippfische unterscheiden sich in Ihrer Färbung kräftig voneinander. Beim Männchen ist der obere Teil des Kopfes gelb gefärbt. Hinterm Auge wird dieser leicht orange. Der Kiemendeckel und Rücken sind violett. Die Seitenlinie ist grünlich und der obere Teil der Rückenflosse Rot. Bauch-, Brust-, Schwanz- und Afterflosse sind hellblau. Der Bauch ist durchgehend farblos.
Weibchen sind wesentlich trister in ihrer Färbung. Die Seitenlinie ist leicht grünlich der Kopf kümmerlich rosa und der Bauch auch hier weißlich. Beide Geschlechter vereint ihr roter Augenring um deren Pupille und ihre bläulichen Flossen.

Verhalten: In der Eingewöhnung sind die Tiere häufig sehr gehemmt. Sie flüchteten nach ihrem Einsetzten bei mir sofort in den Riffaufbau und blieben dort für mehrere Tage (mein Weibchen sogar mehrere Wochen). Ich musste die Tiere nach dem Einsetzen gezielt füttern (das funktioniert mit einer alten Zahnbürste, Pipette oder Spritze (ohne Nadel) *g* sehr gut). Sehr langsam und mit viel Zeitaufwand bei der Fütterung trauten sie sich dann allmählich in die Schwimmzone.
Meine beiden Tiere sind keine Frühaufsteher und schwimmen auch kaum zusammen herum. Mein Weibchen schwimmt lieber mit meinen beiden Pracht-Zwerglippfischen (Cirrhilabrus exquisitus) herum als mit ihrem Gemahl. Auch ein Paarungsverhalten wie bei meinen Sechsstreifenlippfischen (Pseudocheilinus hexataenia) oder Gelbkopfunkern (Halichoeres iridis) im abendlichen Blaulicht konnte ich noch nicht feststellen. Eine Aquarienabdeckung kann ich aufgrund ihrer Schreckhaftigkeit nur empfehlen da sie manchmal fluchtartig springen. Jeder hat seine Lieblingshöhle in der sie die Nacht verbringen und sich bei scheinender Gefahr fluchtartig zurückziehen.

Ernährung: Flockenfutter wird anfangs nur zögerlich angenommen, wird dann aber immer beliebter. Leibspeise ist Artemia, Krill und Mysis. Auch Granulat wird gerne angenommen.

Fazit: Trotzt der Mühen nach dem Einsetzen meine beiden ans Futter zu bekommen möchte ich sie nicht mehr missen. Vor allem das Männchen bietet ein solch breites Farbspektrum welches selbst für Seewasserfische ungewöhnlich ist. Unglaublich zu was für Farben die Natur in der Lage ist.
Wie schon beschrieben springen die Tiere gerne (wie fast alle Lippfische). Wer ein offenes Becken hat wie ich :-/ sollte sich unbedingt etwas einfallen lassen. Im Baumarkt gibt es Klarsichtplastik-rollen das hat sich bei mir am geeignetsten erwiesen - sieht aus wie Glas und ist preiswert.
Hat man sie erst mal ans Futter bekommen halte ich die Haltung für normal schwierig. Die Tiere sind friedlich und attackieren bei mir keinen Neuzugänge.

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