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Haltungserfahrungen

Ctenoides scaber thumbnail

Thilo Böck @ Ctenoides scaber am 12.11.11

Update: Längste Haltung bis dato 18 Monate. In den letzten Jahren machte die Entwicklung fortschrittlichen Staubfutters enorme Fortschritte. Diesem Umstand ist es höchstwahrscheinlich zu verdanken dass die Lebensbedingungen optimiert werden konnten. Selbige Situation bei der Wasserfilterung. Natürliche Systeme wie Jaubert-Filter oder DSB sind ideale Voraussetzungen da Kleinst- und Microlebewesen nicht abgeschäumt werden. Die Haltung in einem Refugium o.g. Systeme ist vorzuziehen. Die lineare Strömung im Filtersumpf, fehlende Fressfreinde und eine deutlich dichtere Höhe an Plankton sind positiv zuträglich.

Dunckerocampus dactyliophorus thumbnail

Thilo Böck @ Dunckerocampus dactyliophorus am 24.09.05


Eigentlich ein Dankbarer und Paarungsfreudiger Pflegling, der sich gut an ein Aquarienleben adaptieren kann in einem Artenbecken. Das Hauptproblem ist wie bei den meisten Syngnathiden zu Beginn, die Futteraufnahme.

Tote Artemien sind nach meinen aktuellsten Erfahrungen nicht unbedingt Empfehlenswert. Besser ist es zu Beginn mit lebenden Mysis und angereicherten 3 Tage alten Artemianauplien von guter Qualität zu Füttern, denen aber auch gleich Frostmysis beigemengt werden können.

Absolut wichtig ist eine wirklich sehr gute Qualität des Frost- sowie auch Lebendfutters, deren Beschaffung mitunter -von Artemianauplien abgesehn - ein Problem sein kann.

Hier gilt es vor dem Kauf dieser Nadeln unbedingt einige Sorten auszuprobieren und auf ihre Qualität hin zu Überprüfen. Die Mysis sollten nicht nur die entspr. größe haben und eine gesunde Färbung zeigen, sondern nach dem Auftauen noch ganz sein.

Zerstückelte Mysis werden kaum bis garnicht angneommen, was meiner Ansicht nach bei einigen Tieren bzw. dessen Halter das Hauptproblem ist für die Futterverweigerung. evtl. ist auch das Aussortieren nach dem Auftauen Vorteilhaft.

Mit etwas Glück gehen die Tiere bei entspr. Qualität in kurzer Zeit an das dargebotene Futter, das dann auch Regelmäßig angereichert sein sollte.

Lebendmysis sollten aber in jedem fall Vorhanden sein und auch bei Erfolgreicher Forstfutterannahme ab und an Zugefüttert werden um Mangelerscheinungen und eine zu kurze Lebenszeit der Nadeln zu vermeiden.

Eine Vergesellschaftung mit schnellfressenden Tieren sollte vermieden werden. Ein reines Seepferdchenaquarium mit entspr. Aufbauten und gedämpfter Beleuchtung stellt sicher das Optimum dar.

Hippocampus barbouri thumbnail

Thilo Böck @ Hippocampus barbouri am 22.09.05


Meiner Erfahrung nach eine der wenigen Hippocampinae Arten die mit etwas Geduld und List auch als Wildfang gut an Frostfutter zu bringen waren.

Seit dem 15.05.2004 unterliegen sie nach dem ArtSchG dem Einfuhrverbot (Anhang2), so daß mittlerweile ausschließlich auf Nachzuchten zurückgegriffen werden muß. - Ein Indiz dafür wie wichtig es ist sich mit der Zucht mariner Lebewesen zu beschäftigen -.

Die Fütterung sollte im idealfall aber auch bei Nachzuchten zu einem Teil aus Lebendfutter bestehen. Ausser Mysidaceen geeignet sind: juv. Krill/Garnelen, Artemia salina. Frostfutter sollte Regelmäßig Angereichert werden.

Die Tiere sind recht Intelligent und Gewöhnen sich an den Tagesrythmus/Fütterungen des Pflegers innerhalb weniger Monate.

Die Nachzucht ist ebenfalls Verhältnismäßig Einfach da die fertig ausgebildeten Fohlen wenn sie aus der Bruttasche des Vaters gelassen werden bereits wenige Stunden danach gleich Artemia Nauplien Fressen und schon über 10 mm groß sind.

Ansich also eine Dankbare Seepferdchenart die sich im richtig ausgestatteten Artenaquarium lange wohl fühlt.

Chaetodon meyeri thumbnail

Thilo Böck @ Chaetodon meyeri am 16.06.05

Einer der empfindlichsten Falterfische Überhaupt.
Insbesondere die Größe, der Transport, sowie die Nahrungsaufnahme stellen letztlich die größten Hürden dar.

Die dauerhafte Pflege gestaltet sich wie folgt äusserst schwierig. Viele Unterschiedliche Negative Faktoren die aufeinandertreffen:

Die bislang einzigste Jahrelange Pflege ist mir nur aus dem Ozeanografischen Museum in Monaco bekannt, wo man sich ganztags um die Tiere kümmert, und sehr kleine Tiere zu Beginn eingesetzt hat.

Bereits beim Transport laufen die Tiere Gefahr sich selbst zu Vergiften. Kleinste Spuren von Ammonium/Ammoniak reichen vermutlich aus um zu erblinden. Eine überdurchschnittlich lange Verweildauer in der Importstation selbst würde dieses Risiko evtl. mindern, jedoch ist der Verdauungstrakt ebenfalls recht heikel so daß die Tiere zu geschwächt sind und hier das eine Risiko dem anderen nichts abnimmt.

Diese Tatsache lässt auf eine zwingend benötigte exzellente Wasserqualität schließen, die im Aquarium anzuraten ist.

Es können sich sonst, wie bei vielen Falterfischen leicht möglich, Bakterielle und Parasitäre Krankheiten ausbreiten und die Pflege somit weiter erschweren.

Das nächste Problem gesellt sich bei der Futteraufnahme hinzu. Dieser Falterfisch ernährt sich Nachweislich zu einem Großteil von SPS Korallenpolypen und ist somit ein heikler Nahrungsspezialist der nur selten, und nach langer Eingewöhnung Ersatzfutter annimmt.

Die besten Überlebenschancen haben die Tiere in Gefangenschaft als Paar ,in einem großen Steinkorallenbecken mit wenig hektischem Beibesatz und genügend Nahrunsressourcen in ihrer natürlichen Form. Ein ausgeprägter SPS Liebhaber sollte man also nicht sein. Letzere kann man aber zugunsten der Fische mittlerweile ja recht problemlos Vermehren. Da die Tiere aber von Natur aus den ganzen Tag auf Futtersuche sind kann man davon ausgehen daß ein 1000L Steinkorallenbecken die unterste Grenze darstellt.
Ohne menschlichen Eingriff wird es sich dennoch kaum ständig von selbst Regenerieren können.

Wenn man Glück hat nehmen die Tiere nach Monaten kleineres Frostfutter zu sich das man zuvor in abgestorbene SPS Korallenstöcke gedrückt hat, die zwischen den lebenden Korallen Platziert sind. Gesetz der Fall, kann man so dem "Abweiden" der SPS Korallen etwas entgegenwirken.

Anders scheint es bislang kaum möglich den Fisch auf Dauer Gesund zu halten.

Von allen anders angedachten Versuchen diesen Fisch zu halten wird dringend abgeraten! Die Anzahl der sterbenden Tiere zu den Überlebenden steht in keinem Verhältnis.

Heteroconger hassi thumbnail

Thilo Böck @ Heteroconger hassi am 10.02.05

Die Eingewöhnung ist mitunter schwer. Das Hauptproblem besteht darin das die Tiere einen sehr ausgeprägten Fluchtreflex haben, und sich so erst an ihre neue Umgebung gewöhnen müssen ehe sie die Scheu einigermaßen Ablegen. Das ist definitiv die schwerste Zeit.

Ich halte ein paar dieser Tiere in einem azooxanthellaten Becken welches nur eine sehr gedämpfte und ausschließlich blaue Beleuchtung hat.

Hier finden die Tiere die besten aquaristischen Bedingungen, da sie auch in der Natur am Boden Leben und helles Licht nur bedingt mögen.

Es ist also sehr hilfreich, vor allem in der Eingewöhnungsphase, wenn nur wenig blaues Licht vorherrscht, und Allgemein das Becken sehr schwach Beleuchtet ist.

Auch häufiges Aufhalten unmittelbar in der Nähe des Beckens kann die Eingewöhnungszeit erheblich Verkürzen da sich das Tier an Bewegungsablaäufe des Pflegers gewöhnen kann und so schneller bemerkt daß keine Gefahr droht.

Die Futteraufnahme ist nun der zweite Schritt zudem man das Tier bewegen muß.

Hilfreich kann hier ein Frostfutterautomat sein, den man nicht kühlt (!) und anstelle dessen Lebende adulte Artemien einbringt. Für kleinere Tiere eignet sich auch ein Nauplienbrutgerät welches die Tiere autom. in das Aquarium entlässt nach dem Schlupf.
zeigt dies Erfolg kann langsam Mit kleinem angereichertem Frostfutter begonnen werden.

Pauschal lässt sich sagen, alles was kleine Beinchen, Fühler etc. hat löst wohl ähnlich wie bei Seepferdchen einen Freßreiz aus.

Eigentlich sind die Tiere nicht wählerisch, aber sie haben ein sehr spezialisiertes Sehvermögen. Nur was sich unmittelbar vor ihnen Bewegt können sie als Futter erkennen. Futter welches auf dem Boden liegt rühren sie nicht mehr an.

Strömungstechnisch ergibt sich daraus dann ein weiteres Problem.

Herkömmliche Strömungspumpen sind zu Stark, so daß sie Zwangsläufig abgestellt werden sollten. Aber ist das Futter erstmal am Boden, auch Wertlos für den Aaal.

Die idealste Strömung ist die Lineare, z.b. durch Luftheber erzeugt. Das Wassser wird so direkt über dem Bodengrund in großer Menge, aber mit Sanfter Geschwindigkeit Fortbewegt/Eingesogen, und an der Oberfläche weiter Transportiert. So kann man bei ganz normalen Bedingungen Füttern ohne etwa eine Pumpe Abschalten zu müssen mit dessen Vorgang das Tier ziemlich sicher in seiner Wohnröhre Verschwinden würde.

Auch hat es den Vorteil, daß nicht gleich gefressenes Futter ständig im Kreislauf bleibt solange bis es von einem Tier erfasst wird. Wegen der Futterreste müssen also nicht Unmengen Einsiedlerkrebse als Restevertilger in das Aquarium, die denn Aal ohnehin Stören würden aufgrund der Lebensweise.

Es empfiehlt sich ein feiner bis sehr feiner Bodengrund von guten 10-15 cm. Schichthöhe.

Beobachtungen zeigten bei mir daß die Tiere ihre Röhren eher Horizontal Anlegen als Vertikal und das unabhängig ob in 30 cm hohem Bodengrund oder in 15 cm Schichthöhe.

Der Grund wird wohl in der Verdichtung des Bodengrundes liegen, und so ein tieferes vordringen zunehmends die Grabaktivität erschweren.

Zur artgerechten Haltung sollte man auch immer min. 2 Expl. halten. Sie Leben in freier Wildbahn in großen Kolonien so daß von einem ausgeprägten Sozialverhalten auszugehen ist.

Wer die Tiere halten will sollte dies wirklich in einem Spezialbecken tun. Hier sind die Chancen am erfolgversprechendsten, was aber nicht gleichbedeutend mit Problemlos ist. Die Tiere sind und bleiben schwere Aquarienpfleglinge, und so Interessant sie auch ausschauen mögen, man sollte sich gut überlegen ob man den Anforderungen Rechnung tragen kann.

"Was ist das?"

keine