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Haltungserfahrungen zu Acanthurus leucosternon

Hier werden Haltungsinformationen und -erfahrungen von Benutzern gesammelt. Benutzer hinterlassen hier ihre Erfahrungen mit der Haltung und Pflege von Acanthurus leucosternon in ihren Aquarien damit andere Benutzer die Möglichkeit bekommen gemachte Fehler zu vermeiden und die Haltungsbedingungen selbst zu verbessern.

Bitte helfen Sie mit, die Pflege und Haltung von Acanthurus leucosternon zu verbessern in dem auch Sie Ihre Haltungserfahrung hier veröffentlichen. Ihre Angaben sollten dabei fundiert und verständlich formuliert sein.

Wenn Sie Fragen zu Acanthurus leucosternon haben oder sich nur darüber unterhalten möchten, benutzen Sie bitte den Diskussionsbereich: Diskussion zu Acanthurus leucosternon

Haltungserfahrungen unserer Benutzer

Torsten am 25.08.05#1
Ich habe jetzt schon mehrfach(bei mir und bei andere becken) die erfahrung gemacht das man diesen Fisch am besten als ersten einsetzt,damit er sich eingewöhnt und einen vorteil gegenüber neuen fischen hat.Außerdem sollte man bei ihm futter feste fische einsetzten und vorsorglich etwas gegen pünktchen mit eingeben( in verminderter form)Und wer ein Ozon gerät hat ist bei ihm klar im vorteil
Klassenprojekt am 28.10.05#2
von Alex:

Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1
Länge des gehaltenen Tieres (in cm): ca. 18cm
max. Länge (ausgewachsen, in cm): meiner wächst nicht mehr
Zeitraum der Pflege (Monate): ca. 24
Herkunft: ???
Beckengröße (Liter): 840L
Gesamt-Lichtleistung (Watt): ca. 740
Strömung (Liter/Stunde): ca. 10.000

eigene Erfahrungen zur Ernährung:
frißt alles

eigene Erfahrungen zum Sozialverhalten:
absoluter Chef,

eigene Erfahrungen zur Krankheitsanfälligkeit:
war immer gesund, allerdings ist das eher die Ausnahme!

eigene Empfehlungen zum Becken:
nicht unter 2m Beckenlänge!

eigene Einschätzung des Schwierigkeitsgrades:
Kategorie: 4

Mein Weißkehl wurde aus einer Beckenauflösung gerettet, ich würde allerdings aufgrund der schweren Eingewöhnung niemandem empfehlen diesen Fisch zu kaufen da er meistens noch andere schon eigewöhnte Fische mit in den Tod reißt (Dies habe ich schon mehrmals gehört auch von meinen Bekannten). Es gibt genügend andere schöne Fische es muss nicht unbedingt ein Weißkehl sein.

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von Stephan Busch:

Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1
Länge des gehaltenen Tieres (in cm): ca. 15cm
max. Länge (ausgewachsen, in cm): leider nach etwa 13 Monaten verstorben
Zeitraum der Pflege (Monate): ca. 13
Herkunft: ???
Beckengröße (Liter): 700L
Gesamt-Lichtleistung (Watt): ca. 580
Strömung (Liter/Stunde): ca. 13.000

eigene Erfahrungen zur Ernährung:
frißt Artemien, Mysis, Cyclops am liebsten O.S.I Spirulina Flocken

eigene Erfahrungen zum Sozialverhalten:
etwas aggresiv

eigene Erfahrungen zur Krankheitsanfälligkeit:
am Anfang etwas Pünktchen, dann gut und nach 12 Monaten fing es leicht an schlechter zu werden

eigene Empfehlungen zum Becken:
nicht unter 2m Beckenlänge!

Meines Erachtens sollte dieser Fisch gemieden werden da das Risiko einfach sehr hoch ist das er erkrankt und stirbt. Bei mir war es so und leider hat er auch noch einige Fische mitgenommen. Ich hätte damals nie Gedacht das meinen Fischen nochmals irgendetwas passieren könnte da sie alle super genährt und top fit standen. Ich wurde leider eines besseren belehrt und würde daher nie wieder einen Weißkehl kaufen. Es mag in sehr großen Aquarien hier und da gelingen aber ich finde es ist das Risiko einfach nicht Wert !!!

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von Stelzi:

Eckdaten:
Anzahl der gehaltenen Tiere: 1
Länge des gehaltenen Tieres (in cm): ca. 10 cm
(beim Kauf 3,5 cm)
Zeitraum der Pflege (Monate): ca. 15
Herkunft: irgendwo aus dem Meer
Beckengröße (Liter): 2200L
Gesamt-Lichtleistung (Watt): ca. 1200
Strömung (Liter/Stunde): ca. 2 * 12.000 im 5 Minuten Takt

eigene Erfahrungen zur Ernährung:
frißt Artemien, Salat, Spirulina und sonstige Flocken oder Brocken. Algenaufwuchs im Aquarium habe ich nicht.

eigene Erfahrungen zum Sozialverhalten:
bisher absolut friedfertig

eigene Erfahrungen zur Krankheitsanfälligkeit:
er hatte noch niemals Pünktchen gehabt. Ich hatte lediglich in den ersten beiden Wochen vorsorglich UV im Einsatz.

eigene Empfehlungen zum Becken:
Hier schließe ich mich an: nicht unter 2m Beckenlänge!

Ich hatte niemals irgendwelche Probleme mit diesem Fisch gehabt. Er war immer sehr gut genährt und ist auch ganz gut gewachsen. Mich würde interessieren um welche Erkrankungen es sich handelt, die dieser Fisch irgendwann mal bekommen soll, und die zu vielen weiteren Fischverlusten führen soll .... verwirrt

Jetzt können mich Leute wie Jörg und Robert steinigen: Ich halte außerdem den Z. Veliferum (seit 1996), zwei A. hepathus, einen Z. Xanthurum und natürlich noch den Z. Flavescens.
Die Fische schwimmen ständig zusammen auf Futtersuche durchs Becken. Rangeleien gibt es nur äußerst selten (wenn ich beim Füttern zu langsam bin). Ich hatte niemals Pünktchen.
SonGockel am 09.11.05#3
Dieser Fisch hat es mir angetan,leider allerdings mit schlechter Erfahrung,ich hatte diesen Fisch bisher insgesamt 2 mal.Das erste mal ist er die ersten Tage umhergeflitzt und konnte nicht aufgehalten werden, doch nach ca. 2 Wochen lag er nur noch am Boden wobei er dann nach einem Tag starb und Riss noch 5 andere Fische mit in den Tot.
leebca am 25.01.06#4
A subtley beautiful and brilliantly colored fish when healthy and well acclimated. It takes attention and a willingness to provide it with what it needs to survive.

Because it is reclusive and avoids (rightly so!) humans, the fish must start off in a quarantine tank where it must confront the human and learn: not to fear humans; that humans provide food; and aquarium life is a good life. Quarantine provides the safety and security the fish needs after traveling from so far away. It gives time for it to learn to eat available foods, and to fatten up and be ready to enter the display tank. Also, since tangs attract Marine Ich and Marine Velvet, the quarantine is a fine opportunity to make sure it is healthy.

Provide algae daily, whether it eats it or not. Try frozen pods (mysis and brine shrimp). If these don't tempt it, try living foods (brine shrimp and mysis (bahia)).

Spend a lot of time in front of the fish, making no sudden or threatening moves. The patient aquarist is rewarded with a very personable pet that will often follow the aquarist around as much as its tank will allow!
Andreas Grycko am 11.07.06#5
Erfahrungsbericht über erfolgreiche Haltung von Doktorfischen der Gattung Acanthurus (Weißkehl und Achilles)

Der Weißkehl wird von der Mehrheit der Aquarianer als der schönste aller Doktorfische gesehen. Gleichzeitig gilt er jedoch in seiner Haltung auch als der Heikelste von allen.
Dies ist aber nur die Hälfte der Wahrheit
Seine schöne Farbe, perfekte Körperform, und sein überaus interessantes Verhalten werden ihm zum Verhängnis und gerade Anfänger können von ihm keinen Abstand nehmen.
Vor vielen Jahren hat er auch mich verzaubert. Es war der Anfang meiner Salzwasserleidenschaft und mein 700-Liter-Aquarium mit gemischten Stein- und Weichkorallen bestand lief bereits seit einem Jahr ohne größere Probleme.
Trotz einer der Gewissheit dass der Fisch schwer haltbar sein würde, entschied ich mich ihn zu kaufen. Aus mehreren gesund aussehenden Exemplaren entschied ich mich für einen Halbgewachsenen. Meine Frage zum Umgang mit dem Fisch wurde wenig aussagekräftig beantwortet. Im Nachhinein glaube ich, dass der Verkäufer sich selbst nicht traute kompetente Ratschläge zu geben.
Nach drei Stunden Eingewöhnungszeit um die Wasserparameter auszugleichen, setzte ich ihn ins Aquarium. Meine Befürchtungen die ich bezüglich der Aggression der alten Beckeninsassen (Zebrasoma flavescens und xanthurum) hatte, bestätigten sich nicht. Mein Traumfisch schwamm munter, ging ans Futter und alles schien in Ordnung zu sein.
Nach einer Woche kam es jedoch zum Ausbruch von Cryptocarion und trotz einer medikamentösen Behandlung von ca. 6 Wochen, verlor ich meinen gesamten Fischbestand. Nach diesem herben Rückschlag überlegt ich lange wie es weitergehen sollte. Auf ihn verzichten oder weitere Versuche mit ungewissem Erfolg durchführen? Ich entschied mich für die zweite Variante.
Das war der Anfang.

In den folgenden 5 Jahren hielt ich in einem neuen 1000Liter Aquarium noch 2 weitere Exemplare mit wechselndem Erfolg, aber schon beim zweiten Versuch sammelte ich sehr wichtige Erkenntnisse, welche mich letztendlich zu einer Langzeitstudie motivierten, mit dem Ziel allen Acanthurus-Arten bei ihrem schwierigen Aquarienleben zu helfen.

Hier die technischen Daten:
Becken: 220 x 70 x 70 cm
Beleuchtung: 2 x 250 W HQI Giesemman Plus, 6 x 54 W ATI Blu, 3 x 24 W ATI Blu
Abschäumer: Schuran Jet Skim 200
Strömung: 2 x Tunze Turbele Strim 12.000 L/St, 1 x Tunze Turbele 4.000 L/St
Wasserumwälzung zwischen AQ und Filterbecken: 3.000 L/St
Kalkreaktor: Korralinn 1500 C gefüllt mit Korallenbruch und 400g Magnesiumgranulat
Nitratreaktor: Korralinn
UV Entkeimung: De Bary 55 W
Kühlung: Aqua Medic Titan 1.500
Wasseraufbereitung: Denerle Osmoseanlage 150 L/Tag
Elektronische Messung: pH, Redox, Leitwert, und Refraktometer
Bestimmung der Salzkoncentration: Refraktometer
Einrichtung / Filtrierung: 120 kg Lebendgestein, Berliner System
Wasserwerte: pH (8-8,3), KH 8°Konstant, Dichte1.022, Redox 470 mV

Als Stammbesatzung hielt ich den Z. flavescens, Z. xanthurum, Chelmon rostratus, C. loricula und paar weitere kleine Fische.

Um herauszufinden, welche Faktoren für den Doktor schädlich sind, musste ich nach und nach einzelne Änderungen vornehmen und einige Versuche durchführen. Ich testete und wechselte unterschiedliche Futtersorten, Salzmarken, Vergesellschaftungen mit anderen Fischen und Korallen, Beleuchtungsart und Dauer, Wasserfiltrierung usw., jedes Mal mit mindestens einem Monat Wartezeit und ständiger Beobachtung. Bei stärkeren Parasitenbefall wurde der Doktorfisch mit Hilfe einer Fischfalle gefangen und in ein 300- Liter-Quarantänebecken untergebracht bis er sich auskuriert hatte, bei leichtem wurde ein Teil-Wasserwechsel vorgenommen, das Licht reduziert und keine Spurenelemente zugegeben. Es war einmal besser, einmal schlechter. Ganz ohne Pünktchen hätte ich ihn nicht länger als 2 Monaten halten können. Ein ständiges Hin und Her. Im fünften Versuchsjahr starb auch mein dritter Weißkehl , aber nicht umsonst. Ich war der Ursache meiner Misserfolge sehr Nahe gekommen.

Hierzu noch eine kurze Erklärung:
Durch reichliche Fütterung waren die steigenden Nitratwerte allein mit dem Berliner System nicht zu beseitigen. Daher nahm ich gelegentlich den Schwefel-Nitratreaktor in Betrieb, was jedoch wiederum erheblich meine angewendete Ausschlussmethode störte und letztlich zu den falschen Ergebnissen geführt hat. Ich vermutete, dass der Nitratreaktor für viele plötzlich auftretende Verschlechterungen verantwortlich war.
Anfang 2002 habe ich der 4ten Weißkehl gekauft. Nach 10 Wochen Quarantäne kam er ins Hauptbecken, mit der bereits erwähnten Stammbesatzung. Er lebt bis Heute vollkommen gesund, also über 4Jahre.

Was habe ich dieses Mal anders gemacht?
Bis hier wurde der Einfluss von starker HQI Beleuchtung, Spurenelementen und Nitratreaktor noch nicht eindeutig geklärt.
Meinen Beobachtungen folgend, habe ich alle drei Faktoren ohne Rücksicht auf die Korallen auf einmal ausgeschlossen:
- T5 Beleuchtung hat die HQI Lampen ersetzt
- der Nitratrektor wurde entfernt.
- die Dosierung von Spurenelementen, Jod und Strontium wurde komplett abgestellt

So lief das Aquarium eineinhalb Jahre mit monatlichem 5-8% Wasserwechsel / Preis und Tropic-Marin Salz / ohne einen einzigen Fall von Parasitenbefall. Zur Gesellschaft kam noch ein Naso lituratus, Acanthurus pyroferus und Pomacanthus navarchus hinzu. Den letzteren musste ich leider nach 4 Monaten wegen seiner Korallen-Fresssucht wieder abgeben. Alle Fische waren Top in Form. Lediglich die Steinkorallen fingen an, langsam das Gewebe zu verlieren. Eigentlich hatte ich bereits auch auf diese Zeichen gewartet. Mit größter Vorsicht fing ich wieder an Spurenelemente, Jod und Strontium zu dosieren, jedoch nur die Hälfte der laut Hersteller nötigen Dosiermenge. Nach zwei Tagen waren am Weißkehl wider die ersten Pünktchen zu sehen und es hatten sich noch weitere Parasiten auf den Flossen vom C.rostratus und C.loricula gesetzt. Ich stellte die Komponente ab und wartete. Nach 7 Tagen normalisierte sich wieder alles. Um einen Zufall eindeutlich auszuschließen, wiederholte ich diesen Versuch noch 4-mal und kam zu demselben Ergebnis.

Aber zurück zu meinem Aquarium.
Der weitere Verlust von Steinkorallen war nicht mehr zu bremsen. Bei NO-3 Werten (ca. 60mg/L) war auch nichts anderes zu Erwarten. Dagegen haben die Weichkorallen und Caulerpa Algen mit bis jetzt noch nicht gezeigtem Wachstum reagiert. Langsam ist aus meinem Mix ein reines Weichkorallen-Aquarium entstanden.
Vor einem Jahr entschied ich mich ein neues Aquarium zu bauen, mit 1200 L um den Fischen mehr Schwimmplatz zu verschaffen. Der Umzug verlief ohne Zwischenfälle und Verluste. Der Naso und der Schokoladen-Doktor kamen zurück zum bekannten Verkäufer, da sie beide mit der Zeit zu groß gewachsen waren. Ihren Platz nahm nach 8 Wochen Quarantäne ein A.achilles ein. Es dauerte 6 Wochen bis der Weißkehl ihn endlich akzeptierte. Heute leben alle Fische friedlich zusammen.
Seit dem Tag, an dem ich die Dosierung von Spurenelementen, Jod und Strontium komplett eingestellt habe, sind bis heute 2 Jahre vergangen. Vor einem halben Jahr wurde auch die
UV Entkeimungs-Lampe ausgeschaltet. An der Gesundheit meiner „Problem-Fischen“ hat sich nichts geändert. Die auf dieser Seite / hier präsentierte Bilder zeigen den jetzigen Korallenbestand. 70% davon sind Nachzucht, wenn man in diesem Fall über Nachzucht sprechen kann. Die Weichkorallen haben sich ohne meine Hilfe bei relativ schwachem Licht und ohne die Zugabe von Spurenelementen selbst vermehrt. Wie diese Tatsache zu erklären ist, sollte man vielleicht mal die Hersteller der Spuris fragen. Ich möchte an dieser Stelle keine Aussage treffen, dass Generell jede Zusatzkomponente keine positive Wirkung erweisen kann oder schädlich ist, außerdem wurden Produkte nur von einem Hersteller getestet. Vor allem sehr gute Erfolge der Korallenzüchter zeigen hervorragenden Einfluss von Zusatz Komponenten auf Steinkorallen Wachstum. In diesem Fall handelt sich jedoch um eine Komplexe Methode und nicht um Kopflose nachdosieren auf die Wasservolumen bezogen.


Zurückgreifend auf die Tiefen und Höhen meines Langzeit-Experiments bin ich zu den folgenden Ergebnissen gekommen:

- Keine ausgewachsenen Fische kaufen, am Besten nur 5-6 cm große
- Sofortiges Einsetzen ins Gesellschaft-Aquarium, ohne vorherige Quarantäne einer A.leucosternon und ihn gleichen ist Zwecklos.
- Als Quarantäne ist ein mind. 200 L großes mit Altwasser gefülltes Aquarium gemeint, ausgestattet mit Bodengrund, Versteckmöglichkeiten, UV-Lampe, Bio-Filter und schwacher Beleuchtung. Die Dichte sollte der beim Verkäufer entsprechen, meistens ist es 1.015. Nach dem Fischkauf ein Eingewöhnungsbad mit Preis-Immun-Tonic M durchführen und anschließend ins Quarantänebecken einsetzen.
Eine Zugabe von Easy-Life Filtermedium ins Wasser wird bestimmt nicht Schaden. Nach ca.1 Woche, aber nur wenn der Neuling keine Krankheitssymptome zeigt, langsam den Salzgehalt erhöhen. Jeden Tag ca. 20 L Wasseraustausch zwischen dem Quarantänebecken und dem eigentlichen Aquarium vornehmen, bis zum vollständigen Ausgleich der Wasserwerte. Anschließend beide Becken mit einem Beipaß verbinden. Nach 8-10 Wochen kann der Neue umgesetzt werden.
- Zur Eingewöhnung an die stärkere Beleuchtung (besonders HQI) braucht der Fisch mehr Zeit als man glauben mag, weshalb man anfänglich die Lichtstärke um 50 % reduzieren /nicht die Beleuchtungsdauer/ und nur sehr langsam nach paar Tagen wieder erhöhen sollte.
- Keine Spurenelemente, Strontium und Jod verwenden. Wer unbedingt will, kann es versuchen, sollte aber beim geringsten Parasitenbefall sofort damit aufhören.
- Vorsicht bei Wasserwechsel, 2% des Gesamtvolumen sollte man in der Woche nicht überschreiten, außerdem sollte das verwendende Wasser vorher aufbereitet werden und mindestens 4 Wochen reifen.
- Am Anfang eine starke UV Entkeimungs-Lampe einsetzen, diese kann später wieder ausgeschaltet werden.
- Dichte, pH-Wert und KH sollten konstant gehalten werden.

Bei der Eingewöhnung mit den Altbewohnern hat sich folgende Methode als sehr hilfreich erwiesen:

Mein Achilles kam ins Aquarium in welchen schon 2 Jahre der Weißkehl herrschte. Um ihm die Eingewöhnung zu erleichtern, habe ich den Weißkehl ins Quarantänebecken umgesetzt. Der erste Versuch nach 4 Tagen beide Fische friedlich zu vergesellschaften gelang nicht. Deshalb musste der Weißkehl noch zweimal in seiner „Strafkammer“ landen, für 5 und danach 8 Tage. Nach dem drittem Versuch wurde keinerlei Aggression mehr beobachtet.

Ich hoffe, dass unter Beachtung der hier aufgelisteten Regeln, Acanthurus Arten nicht mehr zu den Problemfischen gehören werden.
Abschließend möchte ich Ihnen hier noch was zum nachdenken mit auf den Weg geben. Im Meerwasser-Atlas von H. A. Baensch und H. Debelius wurden A.lecosternon und A.achilles unter guten Bedingungen als äußerst robuste Aquarientiere vorgestellt. Jedoch ist diese Aussage bereits schon ca. 20 Jahre alt. In den folgenden Jahren hat sich die Meerwasseraquaristik entscheidend geändert. Es wurden neue Techniken gefunden, welche nicht immer zu guter Verfassung der oben genannten beitragen. Die „guten Bedingungen“ mussten wieder neu definiert werden und ich denke das ist mir gelungen.


Frankfurt, Juni 2006

Andreas Grycko

muelleramt am 24.01.07#6
Meiner Meinung nach ist Leucosternon eigentlich schwierig zu halten. Habe auch viel Lehrgeld mit dieser Art bezahlt und wollte mir nach 2 Fehlversuchen keinen weiteren mehr in ein Becken setzen. Habe allerdings vor ca. 4 Jahren eine geschenkt bekommen. Erwar recht jung und sehr agil. Er hat bis vor einem halben Jahr mit 5 Chromis in einem "Reservebecken" besetzt mit hauptsächlich Caulerpa gelebt und ist dort recht ansehnlich gewachsen. Habe ihn wie oben erwähnt dann in ein neues Becken, besetzt mit 1 großen Veliferum, 1 großen Flavescens, 1 Palettendoktor, und einem agressiven Preussenfisch gesetzt. Ergebnis: Nach ca. 1 Woche Versteckspiel, hat er gelegentliche Plänkeleien mit Flavescens und mit dem Peussenfisch. Ansonsten erfreut er sich bester Gesundheit und "beißt" gelegentlich in Keniabäumchen. Futter: Mysis und Spirulina.
Keine Zugabe vor irgendwelchen Spurenelementen, wohl alle 2 Wochen Betaisadona, Kein UV und kein Ozon!
Doktor am 17.02.07#7
Einer der wohl schönsten Doktoren überhaupt!Ist bei mir im becken der absolute Chef. Geht bei mir an jedes futter! Egal ob Salat, Granulat, Frostfutter usw.
Man sollte diesen Fisch als ersten Fisch einsetzen dann ist er klar im Vorteil bei der Verteidigung seines Revieres! (bei neuzugängen) mfg.bernd
vdhines am 07.03.07#8
Habe den Doktor seit Oktober 2006 und bisher nie Probleme. Er ist jetzt ca. 10 cm groß. Verteidigt sein Revier gegen Paletten doktor erfolgreich aber ohne Stress. Frisst so gut wie alles
viliferum am 18.04.07#9
Ein wirklich beeindruckender Bericht von Andreas Grycko.Ich habe die letzten 10 Jahre auf den Weißkehl verzichtet weil ich in den 80 gern ne Menge Lehrgelt gezahlt habe für diesen Fisch.Nach dem erstklassigen Bericht von Andreas habe ich mir doch wieder ein Tier gekauft.Er ist ca.10 cm natürlich einmalig schön und ich werde ihn heute um 17 Uhr hoffendlich in Empfang nehmen können.Er schwamm die letzten Wochen in der Karantänestation eines befreudeten Händlers und wird heute bei uns einziehn.Er zeigt bis jetzt keine Anzeichen für irgendwelche Krankheiten und ich hoffe das es so bleibt.Mehr dazu und ob die Ratschläge von Andreas was taugen in ein paar Wochen.
arwanti am 16.05.07#10
Wer diesen Tier halten möchte, sollte gute Wasserwerte haben und eine UV-Anlage in Dauerbetrieb ist ein muß. Ich habe ein Jungtier von 8 cm eingesetzt und hatte keine Probleme. Er hat zwar auch Pünktchen bekommen, aber die sind nach einiger Zeit verschwunden. Man muß auch viel füttern , da er ständig auf Nahrungssuche ist.

Carsten L. am 16.11.07#11
Habe diesen sehr schönen Fisch vor einiger Zeit zusammen mit einer Gruppe Evansi eingesetzt ich hatte zwar einen kleinen Bestellt jedoch einen großen bekommen, trotz meiner bedenken bzg. Der Größe des Fisches hat er gleich gefressen.
Da ich das ZEOvit System fahre habe ich weder Ozon noch UV bei mir zu laufen, und dieser Fisch hat weder Punkte noch was anderes.

tobeno am 02.01.08#12
Mein Becken hat Top-Werte, UV, Ozon und benutze regelmäßig Kohle! Dennoch war es mir nicht möglich diesen Fisch zu halten. Diesen Fisch pflegte ich seit 6 Monaten, aber nach dem Einsetzen eines Falterfisches bekam er Pünktchen, die er wochenlang behielt. Schließlich entschied ich mich Marinoopharm einzusetzen, welches auch half. Danach hat eine bakterielle Infektion fast meinen ganzen Fischbestand vernichtet.

Fazit: Ein sehr schönes Tier, welches man 1. als letztes einsetzen sollte und 2. nur in einem reinen Fischbecken halten sollte (Nesselgifte?).

Er sollte lieber dort bleiben, wo er hingehört: im Meer! Und wer diesen Fisch als "leicht o. normal" einstuft, handelt meiner Meinung nach fahrlässig. Man muss sich das Risiko bewusst sein, alles aufs Spiel zu setzen und evtl. damit rechnen alles zu verlieren! Ich werde mir diesen Fisch keinenfalls ein zweites mal kaufen, auch wenn es einer der Schönsten war/ist, den ich je hatte.
SalzPeter am 22.01.08#13
Wenn ich die Kommentare zu A.Leucosternon lese, frage ich mich ob ich bisher Glück hatte. Ich habe bis dato 3 Exemplare gepflegt, die alle nachdem sie für mein Becken zu gross waren, abgegeben wurden. Wichtig erscheint mir in der Eingewöhnungsphase kräftig zu füttern (Salat nicht vergessen), um die Tiere in dieser Stressphase bei guter Kondition zu halten. Sie sind dann sehr gut haltbar, neigen allerdings dazu den Chef zu spielen.
scobi am 15.03.08#14
Ich kaufte diesen schönen Fisch recht gesund als jungen Fisch und setzte ihn in mein 468 Liter Riffbecken. Aber auch bei mir bekam der Fisch nach 2 Tagen aufgrund des Stresses der Eingewöhnung heftigste Pünktchen und verstarb einen Tag später. Vorher steckte er mir aber noch wie sich das gehört noch ein paar Fische mit Pünktchen an. Ein sterben dieser fische konnte ich durch Fütterung und zugabe von Knoblauch zum Glück verhindern. Eine UV Anlage die ich heutenichtmehr betreibe war damals bereits vor und wärend des einsetztens des Fisches dazugeschalten. Es half aber wohl nicht viel. Ich kenne allerdings Aquarianer unseres Meerwasservereins, die diesen Fisch schon seit über 10 Jahren ohne Probleme pflegen. Allerdings halten sie da die Fische in einenm 1800 Liter Aquarium.
Fazit lasst diese Fische lieber aus Euren Aquarien raus, da ein komplett verlorener Bestand recht teuer kommen kann, und die Fische so nicht unnötig sterben sollten.
www.coral-riff.de
Smartin am 17.04.08#15
Ich habe meinen hübschen jetzt seit gut 4 Jahre und ich muß sagen ich hatte mit ihm noch keine Probleme weder wegen Krankheiten noch das er zu anderen Fischen agressiv wäre außer zu einen schwarzen Zwergkaiser nach dem einsetzten das sich aber nach 2 Tagen wieder gelegt hat. Sonst muß ich sagen ein recht einfaches Tier das sofort jedes Ersatzfutter angenommen hat und immer wohl genährt ist weil immer hungrig. Ich hoffe ich habe weiter keine schwierigkeiten mit ihm wenn ich so eure komentare lese.
peter t. am 24.06.08#16
Seit ca. 1 Jahr habe ich meinen Traum von einem Haus um das Aquarium verwirklicht. In dem neuen Becken (3000 L) stecken allerlei Korallen (LPS/SPS und Weichkorallen), die sich im Laufe der letzen 20 Jahre angesammelt haben. Neben einem Pärchen Pygoplites diacanthus wollte ich den Versuch wagen, zu meinem alteingesessenen A.leucosternon, einen zweiten kleineren dazu zu setzen. Bis heute ging alles gut, keine Pünktchen, keine stressbedingten Verhaltensweisen. Da ich mittlerweile mehrere Acanthurus/Zebrasoma als Paar halte, wird gerade in dem Fall des A.leucosternon die Beckengröße das entscheidene Kriterium wohl sein. Mehrere Meerwasserfreunde, die allesamt größere Becken haben, berichten von keinerlei Problemen mit diesem Fisch. Einer hält sogar seit mehreren Jahren 6 Weißkehldoctoren ohne nennenswerte Schwierigkeiten. Auch von vielen Berichten, er sei nicht mit gleichfarbigen Fischen zu vergesellschaften kann ich nicht teilen. Mit den dreien Zebrasoma Xanthurum gehen sie ausgesprochen friedlich um.
Gierig nehmen sie alles dargereichte Futter, das ich mit frischen Knoblauch (Saft und gerieben) vermenge. Alle Tiere sind ganz wild darauf.
Das Diacanthuspaar mußte ich leider nach zwei Jahren wegen Korallenschädigungen abgeben. Es kann ja nicht alles klappen.


Jim_Panse am 04.07.08#17
Bei mir wurde der Weißkehl leider auch nicht alt.

Ich hatte einen Todeskandidaten aus dem Fachgeschäft gerettet und mich an der Aufpäppelung versucht. Nach fast 4 Wochen ist er doch ohne ersichtlichen Grund verstorben und war "tot" völlig übersät mit weissen Pünktchen die er vorher nicht hatte.

UVC und die üblichen Mittel haben leider nicht zum Erfolg geführt.

Allerdings konnte ich eine Beobachtung teilen.
--> Jegliche Zugabe von Jod oder sonstigen Mitteln für das Aquarium lösten eine 1-tägige Pünktchen Phase aus. Die aber immer wieder verschwand.




Baschy am 05.07.08#18
Meiner Ansicht nach ist der Weißkehl-Doktor nicht so schwierig in der Haltung, wie teilweise beschrieben, aber vielleicht habe ich mit meinem einfach Glück. Ich halte das Tier seit ungefähr drei Monaten, verwende eine überdimensionierte UV-Anlage und füttere regelmäßig Knoblauch. Nach dem Einsetzen hat er natürlich zunächst heftig Pünktchen bekommen, die aber relativ schnell wieder verschwanden (2 Tage). Der Fisch ist bei mir der absolute Boss im Becken: er greift jeden Neuankömmling zunächst an, läßt ihn dann aber relativ schnell in Ruhe - ich muss sagen dass mein Weißkehl der einzigste Doktorfisch in meinem Becken ist. Meinen Salaris Fasciatus verjagt er derweilen auch kurz ins Riff. Der Fisch ist relativ schwimmfreudig, was man bei der Gestaltung des Riffaufbaus berücksichtigen sollte. Einer der schönsten Doktorfische überhaupt, der (meiner Meinung nach) mit einigen Vorbereitungen (starke UV, Knoblauch, entsprechender Riffaufbau) gut haltbar ist.
Fantomas am 24.09.08#19
Ich habe nun schon meinen zweiten Weißkehldoktor. Der Erste war nach vier Jahren zu groß für mein 700 l-Becken und ich habe ihn an den Aqua-Dom (Großaquarium) abgegeben. Nun in meinem neuen Becken mit fast gleicher Größe lebt auch wieder ein Weißkehl, rund und pudelgesund. Meiner Meinung liegt ein wichtiger Grund ihn gesund zu halten in der korrekten Ernährung. Ich füttere seit Jahren alle Doktoren mindestens einmal am Tag mit Alge-pur. Leider ist dieses Futter kaum noch zu bekommen aber es hat in meinen Aquarien bisher noch keinen Verlust bei Doktoren gegeben. Das Futter wird kurz in Aquarienwasser eingeweicht und dann, ohne das Einweichwasser, an die Fische verfüttert.
Cassandra am 05.10.08#20
Trevlig fisk som tyvärr får vita prick bara man tittar på den...=0(. Svår på det sättet. Kräver stort utrtmme att simma på och många gömställen. Otroligt vacker fisk som är ganska kräsen när det gäller mat...äter mest artemia, mysis enstaka torrfoder. Oerhört aggressiv mot andra fiskar.
Christian73 am 10.10.08#21
Dieser Fisch ist wirklich empfindlich gegen Cryptocarion und hatte mal einen Großteil meines Besatze mit in den Tod gerissen. Auch UV-Lampe, Ozonisator und Knoblauch konnten daran nichts ändern. Nach dieser Erfahrung kommen mir keine Acanthurus-Arten mehr ins Aquarium
Aqamann am 05.11.08#22
Ich halte dieses Tier als Paar .
Ja richtig als Paar. Es geht schon seit einem gutem Jahr so gut, das es fast nicht zu glauben ist. Es gibt immer wieder Rangelein aber die sind schnell wieder rum . Dann schwimmt Mann und Frau wieder gemüdlich durch das Aquarium á das Reich und lebt sein Leben wie in der Natur zu sehen . Essen andere Fiche jagen und so weiter .
Es gab am Anfang sehr viel Streß doch es konnte sich immer einer zurückziehn und es trat ruhe ein . Aber ich muß sagen es ist ein GOßES Becken
und ich habe viel Verstecke. 1400 l und 300 kg . Es gab auch wenig Pünkchen oder besser keine nenneswerte Mänge und Verletzung wahren auch minimal. Also als Vazit es geht diesen Fisch zuhalten und auch Paarweise aber es MUß ein goßes Becken mit viel Rückzugsmöglichkeiten geben . Die Wasserwerte sollten nicht groß schwanken und einem gut eingefahrenem Korallenbecken entsprechen.
KS am 05.11.08#23
@Aquaman,
woran erkennst du, daß es Männchen und Weibchen sind?
Aqamann am 05.11.08#24
Gute Frage . Erst mal garnicht . Ich habe einen Kleinen und einen etwas Größeren gekauft und die mit einem Abstand von einer Woche ins Becken gesetzt.Normaler weise groß Frau und klein Mann .
Mann sollte die fische beobachten beim kauf Männer sind etwas unsicher und schüchtern . Die Damen sehr offensiv und agressiv. Danke an den Händler der das Spiel mitgemacht hat.
Eric am 16.11.08#25
Der Weisskehl Doktorfisch ist wohl eier der schönsten Doktorfisch Arten, welche bis Jetzt bekannt sind. Genau so schön, wie er ist, genau so heikel ist er aber auch.

Einerseits müssen die Wasserwerte immer optimal und konstant stabil sein, kleine Abweichungen können schon zu Pünktchen führen.

Wichtig ist aber auch zu beachten, dass dieser Fisch nur in sehr grosse Aquarien, oder besser ins Meer gehört. Wenn man die Tiere in der Natur beobachtet und zusieht, wie viel sie schwimmen, wird einem auch schnell klar, warum der Fisch, nebst nicht optimalen Wasserwerten, wahrscheinlich so schlecht zu halten ist. Ihm fehlt einfach der benötigte Platz. Dadurch sind die Tiere in einem normalen Heimaquarium wahrscheinlich auch immer gestresst und deshalb auch anfällig auf Krankheiten.


Wenn man sich wirklich einen Weisskehl Doktorfisch halten will, sollte man dies gut planen und ihm auch ein genügend grosses Becken zur Verfügung stellen und damit meine ich mehrere 1'000 Liter

Mein Fazit: Ich finde dieser Fisch gehört nicht in ein Heimaquarium, ausser man hat ein wirklich grosses Becken, mit topp Wasserwerten

Kadijah am 21.12.08#26
Ich halte meinen "Indianer" seit gut 4 Monaten, ohne Probleme.

Er ist natürlich der absolute Chef im Becken, bösartige Übergriffe kann ich nicht verzeichnen, ausser auf die Xenien, die hat er zum fressen gern!

Er ist durchaus haltbar, wenn man alles dazu tut ihn halten zu können. Wie Ozon und UV!
Baschy am 11.01.09#27
Noch ein kleiner Nachtrag von mir:

Vielleicht habe ich mit meinem Doc einfach nur saumäßig Glück, aber ich halte ihn für lange nicht so empfindlich, wie weitgehend angenommen. Pünktchen hatte er bis zum heutigen Tage ein einziges mal: die ersten 24-48 Stunden nach dem Einsetzen. Und er ist bei mir nicht der Chef im becken, sondern nur Vize (Chef ist mein Zackenbarsch).

Er ist vor ein paar Wochen zwischen meine Gelbkopfmuräne und ihren Stint gekommen und wurde dabei gebissen. Die Wunde hat sich nicht entzündet und war nach 10 Tagen weitestgehend verheilt. Nach 3 Wochen konnte man nicht einmal mehr Narben sehen!

Was sich meiner Meinung nach sehr gut bewährt hat: ich füttere fast kein Frostfutter (ca. alle 2 Wochen einen Würfel Mysis), sondern Caulerpas und diese täglich! Wenn es Frostfutter gibt reichere ich das mit Knobi, und Präparaten aus der Terraristik (NectonRep und Reptilin) an.
Haweidoktor am 04.03.09#28
Ich halte den Weißkehldok zusammen mit 2 Z.flavescens,dem Palettendok,Fuchsgesicht und grünen chromis.Entscheident ist der Transport und die Eingewöhnung beim Fachhändler!!!Es macht keinen Sinn die Tiere kurz zu hältern oder gleich im Transportbeutel weiter zu verkaufen.Meiner war 3 Wochen beim Fachhändler in eiem 400 Liter Becken,bis er richtig gefressen hat.Er hatte weder in den 3 Wochen, noch bei mir zu Haus Punkte oder ähnliches.Da ich viel Lebendgestein habe,ist er ständig auf Nachrungssuche.Durch die anderen Doktoren lernte er schnell die Futterecken kennen-bei guter Eingewöhnung ein gut zu haltenter Fisch.Ich betreibe einen UVC-Klärer im Dauereinsatz.
Schmulzo am 06.06.09#29
Ich halte den Weißkehldoktor seit ca. einem Jahr in meinem gut besetzten Korollen und Fischbecken und kann die schwierige Haltung dieses Fisches nicht bestätigen. Im Gegenteil, war er sogar einer der am einfachsten zu aklimatisierenden Doktorfische, der sofort nachdem er ins Becken kam nur eines kannte, fressen, fressen und nochmal fressen. Das einsetzen über längere Zeit und die damit verbundene ständige PH Wert Veränderung über mehrere Stunden in einem kleinen Eimer machen dem Fisch meiner erfahrung nach am meisten zu schaffen. Durch das permanente zugeben von Aquarienwasser in Verbindung mit der gleizeitigen Atmung des Fisches, lässt den PH Wert rauf und runter Pendeln,(kann jeder mal selbst testen), worauf der Weißkehl noch empfindlicher reagiert als andere seiner Artgenossen.
Einsetzzeit um diese Schwankungen zu vermeiden sollte nicht mehr als 20 Minuten betragen, dann muß das Wasser des Fisches an das Aquarienwasser angepasst sein und das Tier umgesetzt werden. Pünktchen hatte mein Weißkehl bis heute noch keine (jedenfalls keine die mir aufgefallen sind).
Trotz meinen guten Erfahrungen ist mir bewusst das es einer der schwieriger zu haltenden Fische ist und würde dieses fantastische Tier niemals einem Anfänger oder nicht so erfahrenem Aquarianer empfehlen.

Ektaten meines Aquariums:

- 1200 l Wasser
- reine T5 Beleuchtung 12X38 Watt
- Beleuchtungsdauer pro Tag: 30 Min blau / 8 Std voll / 30Min blau
- Großer gemischter Korallenbesatz Weich/Stein (ca. 50/50)
- Fische Besatz: 4 verschiedene Dokoren(Flavensis, Veliferum, Xanthurum, Weißkehl) ,10 Cromis, 1 Loricolus, 2 Clownfische, 1 Lippfisch, 2 Mandarin, 1 Rostratus, 2 Zitronengrundeln, 2 Langnasen Korallenwächter, 3 schwarze Schlangenseesterne, 3 Putzergarnellen, 2 Scherengarnelen, mehrere Einsiedlerkrebse, 1 grüner Schlangenseestern, 1 Sanddollar, 1 Sand Seestern, 1 Sand Seeigel , 1 Pfaffenhut Seeigel
- Bodengrund besteht aus ca. 10 cm Argonidsand
- Gestein ist 50/50 Riffgestein/Lebendgestein
- Technik: Kalkreaktor, Abschäumer, UV Anlage, Ozonisator, Seperates Filterbecken mit Tunze Pörderpumpe, Eine Tunze Strömungspumpe
- Spurenelemente: Strontium, Elementmix und Jod laut Herstellerempfehlung (keine Negativreaktion beim Weißkehl durch Spurenelementgabe festzustellen)
- Füttern täglich mit einem Fastentag bei bedarf und nach Gefühl zwischendurch einmal.

Im Becken ist eine absolute Harmonie, keine Streitigkeiten oder Stress. Bei Futtermangel, durch einen Diättag, werden, hauptsächlich die Doktoren, ein wenig Nervös und machen schon mal kleine Nachschwimmattaken, was aber durch eine Futtergabe sofort wieder aufhört und nicht wirklich als agressiv einzustufen ist.
BenKimmich am 21.10.09#30
Verträglichkeit des Weisskehldoktors
mit Palettendoktor: sehr gut
mit Hawaidoktor: gut
mit Fuscusdrücker: bedingt
mit Blaukopfkaiser: sehr gut
mit kleineren Fischen wie Preussenfischen, Putzerlippfischen, Korallenwächtern, Blenys, Spitzkopfkugelfischen oder Zwergkaisern: sehr gut

Das Becken muss gut eingefahren sein! (mind. 1 Jahr) damit wirklich konstante Werte vorhanden sind. Dann wird dieser Fisch auch bei sogenannten "schlechten Nährstoffwerten" und ohne UV oder Ozon Pünktchenfrei überleben.

Gruss Ben

Mitglied im VMN
Chrysokoll am 07.07.10#31
Leichter zu Halten mit einer UV-Anlage!
Frist alles, wenn es ihm andere Fische (Doc's) vormachen!
Ist mit zum Schluss dazu gekommen und hatte sich bereits nach 2 Wochen voll integriert, ohne den Chef zu spielen (bis heute).

Bei Stress bekommt er als erster Pünkchen, aber eine UV-Anlage unterstützt mittlerweile damit er diese recht schnell wieder weg bekommt.

Die Pflege in einer Gruppe würde mich interessieren!
Tobbe am 11.07.10#32
Ich hatte meinen ganze 5 Tage!
Dienstags beim Händler erworben, dort fraß er gut und hatte keine Pünktchen. War ca 6cm groß. Eingewöhnung mit großer selbstgebauter Schwimmschule im Hauptbecken (720l, 1 Hepatus, 1 Flavescens + diverse andere Fische). Er nahm leider nur ein paar Artemia auf und würgte sie nach ca 1-2 Minuten wieder raus. Fraß nix anderes (Nori, Salat, Mysis, Krill, Gurke, Spirulinaflocken)!!!! Es gab hin und wieder kleinere Streitigkeiten mit dem Hawaiidoc. Der Paletti hat ihn garnicht beachtet. Freitag kamen dann langsam die Pünktchen...

Trotz bester Wasserwerte, UV und OZON!!!

Am Samstag war er voll damit!
Sonntagfrüh lag er dann tot am Boden...

Er war sehr scheu und versteckte sich im Riffaufbau. Ansonsten hätte ich ihn in ein separates Becken setzen und behandeln können.

Die anderen Fische haben keine Anzeichen von Pünktchen! Selbst der Paletti und der Chelmon nicht, obwohl die auch sehr anfällig sind!

Ich rate jedem von diesem Fisch ab! Ich dachte auch das ich einen halten könnte und wurde eines Besseren belehrt! NIE WIEDER!!! Laßt ihn da wo er gesund bleibt und sich wohlfühlt, im Meer!
littlebee am 20.08.10#33
Ich habe meinen Weißkehl ziemlich unbedacht in mein frisches Becken eingesetzt. Ich habe kein UV, nur Ozon.
Habe einen ziemlich fitten Fische bekommen, nur etwas dünn.
Er bekam weder Püntchen noch gab es probleme mit Futter. Er akzeptierte sofort Algenblätter, Lebendfutter, schnell fraß er alles, was man ihm anbot. Mittlerweile steht er super im Futter, ist topfit und hat nie irgendwelche Krankheiten bekommen.
Was er ist: er ist sehr aggressiv gegen Neuankömmlinge. Wie die meisten Doktoren eben. Man sollte ihn also als letzes Tier einsetzen, oder nur durchsetzungsfähige Fische nachsetzen. Habe kurz nach ihm einen Pinzettfisch eingetzt, das hat ein paar Tage gedauert, bis dieser geduldet wurde. Er wird aber regelmäßig noch "bedroht", nur um seinen Stand zu verteidigen. Ich habe vor kurzem einen Xanthurum nachgesetzt, der auch ziemlich dominant ist, der hat ihn als erster Fisch mal in seine Schranken verwiesen. Seitdem ist komischweise richtig Ruhe eingekehrt im Becken. Anscheinend brauchte er das.
Alles in Allem hatte ich entweder einfach nur Glück mit meinem Weißkehl, oder es kommt wirklich einfach nur drauf an, wie gesund das Tier ist, welches man erhält und wie die Wasserqualität im Becken ist.
flipper am 30.08.10#34
Gerade weil ich immer wieder gelesen habe, dass dieses Tier sehr schwer haltbar ist und nur wenige Tier durchkommen, habe ich mir im Juli 2010 einen Weißkehl beim Händler gekauft. (dort wurde er halt schon zum Verkauf angeboten)
Ich hatte bis jetzt überhaupt keine Probleme mit diesem Fisch. Er hatte noch nie Pünktchen. Er wirkte bisher noch nie gestresst. Am Anfang hat er ausschließlich Frostfutter gefressen, aber inzwischen frisst er auch Flockenfutter.
Meine Wasserwerte sind allerdings sehr gut (für mich eine Selbstverständlichkeit) und ich verwende einen 55 Watt UV Klärer für mein 672L Becken.
Der Weißkehl ist bei mir nicht der Chef im Becken. Er wird auch hin und wieder von den beiden Hawaidocs gejagt und vertrieben. Aber auch das stresst das Tier überhaupt nicht.
Einige werden jetzt wohl wieder behaupten: Glück gehabt - unverantwortlich - aber inzwischen gibt es so viele positive Haltungsberichte über dieses Tier, dass ich persönlich eine Haltung durchaus befürworten kann. Es gibt meines Erachtens sehr viel schwerer zu haltenden Fische (z.B. Mandarin, Brunnenbauer, Grundeln)
KS am 30.08.10#35
"Gerade weil ich immer wieder gelesen habe, dass dieses Tier sehr schwer haltbar ist und nur wenige Tier durchkommen, habe ich mir im Juli 2010 einen Weißkehl beim Händler gekauft. (dort wurde er halt schon zum Verkauf angeboten)"

Bei solchen Kommentaren kann man nur den Kopf schütteln
Salzfreund am 10.11.10#36
Nach langen Überlegungen und lesen in verschiedenen Foren habe ich mich trotz Meinung vieler zum Thema anfälligkeit gegen alles was man an Parametern im Becken verändert für den Kauf dieses doch sehr schwimmfreudigen Genossen entschieden. Nach nunmehr einem Jahr kann ich sagen, das er bei mir einer der unempfindlichsten Fische im Aqua ist. Er ist sofort an Futter und hatte nach kurzer Zeit seinen Platz im Becken gefunden. Wasserwechsel, einbringen neuer Korallen, Zugabe von Balling, nichts davon verursacht bei ihm Pünktchen. Vielleicht habe ich mit meinem Exemplar auch einfach nur Glück!?
Allerdings finde ich ist eine UV- und/oder Ozonanlage bei diesem Fisch unverzichtbar!
Chrysokoll am 24.02.11#37
Hallo,

bei mir gab es in der Vergangenheit einen Kurzen und daher Stromausfall und da ich zudem die "Wodka-Methode" benutze ergab es sich, dass nach 5 Stunden (Zeitschaltuhr ist stehen geblieben!) für meine Fahnenbarsche und dem A. leucosternon anscheinend zu wenig Sauerstoff im Wasser vorhanden war. Leider sind die obigen alle verstorben. Alle andere Doks und sonstige Fische (z.B. Lippfische) und Tiere (z.B. Muschel, Krebsartige, Würmer usw.) haben überlebt. Mein A. leucosternon hat mir vorher keine Probleme bereitet.

sirmoellersascha am 07.03.11#38
Hallo,

ich halte dieses Tier schon seit 2006 (Kaufdatum) in einem Gesellschaftsbecken bzw Riffbecken.
Durch veränderung der Wasserwerte 01.03.2011 geschah was völlig Unglaubliches, der Weißkehl wurde zum Killer.

Am 04.03.2011 Tötete es den Hawaii Doktor 2010 (Kaufdatum)
Am 05.03.2011 Tötete es den Rotmeer Doktor 1995 (Kaufdatum) HEUL !
Am 05.03.2011 Tötete es den Picasso Drücker 2010 (Kaufdatum)

Also das Sterben der Oben genanten Fische ist nicht auf die Änderung der Wasserwerte zurückzuführen, sondern auf das Verhalten des Weißkehl´s.
Ich sah zu wie er immer wieder Attakierte, konnte aber nichts tun.
Habe immerzu versucht einzuschreiten um Fische dem Riffaquarium zu entnehmen aber leider vergebens.
Der Weißkehl hat meines erachtens ein EXTREM ausgeprägtes Paarungs / Revier verhalten an den Tag gelegt.
Nun sind alle " gleich Großen Fische " beseitigt nun ist Ruhe im Becken.
Schade das ich keinen zweiten Weißkehl im Becken habe, Paarungstechnisch gesehen.
Falls ein Meerwasser Aquarianer Interesse zu diesem Thema/Verhalten des Weißkehl hat helfe ich gerne weiter.
Chrysokoll am 27.04.11#39
Also, ich habe mir Anfang/Mitte März 2011 nun zum zweiten mal A. leucosternon gekauft. Es hat nur 24 Stunden gedauert, bis er die Übergriffe von Kaninchen- und anderen Doktorfischen satt und sich kräftig gewehrt hatte. Danach war Schluß mit den Angriffen. Er fraß bzw. pickte in den ersten 4 Wochen nur Algen und lieber nur die die auf Steinen wuchsen. Mittlerweile frißt er wie alle anderen auch Trockengranulat (small).
Mit Pünktchen hatte ich nur in den ersten Tagen etwas Probleme. Allerdings halte ich auch viele Filtrierer (Muscheln (z.B. auf 150 Liter eine Pinctada margaritifera - Perlmuschel)), welche das Wasser prophylaktisch Keimfreier halten sollen. Eine kleine UV-Entkeimer hilft auch, wenn auch meine (für 250 Liter) für das Becken (3000 Liter) eigentlich zu klein sein sollte.
Wobei ich mitgeben möchte, dass ich in dem Becken in dem Zeitraum bei niedrigen N-Werten ein Problem mit dem P-Wert hatte, da ziemlich viele Doc's.

Heimes2 am 22.06.11#40
Hallo
Ich hatte leider vor drei Wochen das gleich Problem wie Chrysokoll aber schon nach drei Stunden Stromausfall ist mir der Weißkehldoktor ein Fuchsgesicht und ein Paar A. Nigripes verstorben.Ich hatte auch vorher Wodka ins Becken getan.Nun werde ich mir eine Schaltung machen,die bei Stromausfall einen Aquariumbelüfter über einer Autobatterie zuschaltet.Leider muß erst was passieren damit man sich in dieser Richtung Gedanken macht.
Aber nun zu meinen Erfahrungen mit dem Weißkehldoktor. Ich hatte in meinem Becken 2 m Größe
einen Palettendoc,
einen Hawaidoc,
einen großen Segeldoc,
einen Längsstreifendoc,
und ein großes Fuchsgesicht.
Als ich den Weißkehldoc zusetzte war natürlich der Frieden vorbei und er versuchte immer die Macht an sich zu reißen.Da er aber gerade mal 6-7 cm groß war hatte er Probleme den anderen großen Doc´s zu Imponieren.
Bei mir hat seltsamerweise der Palettendoc das sargen im Becken und das hatte der Weißkehl schnell raus.Er schwamm den Palettendoc immer wieder hinterher und versuchte ihm zu Imponieren aber der Palettendoc ignorierte dies meisten.Da aber der Weißkehl nach 1,5 Jahren 15 cm erreicht hatte versuchte er es immer wieder das Becken zu beherrschen.Aber trotz der kleinen Reibereien ging es doch recht friedlich zu.Er hatte ab und zu ein kleinen Punkt aber nie richtig Pünktchen.Ich glaube er braucht nur genügend Platz und gute Ernährung damit er sich gut eingewöhnen kann und er sollte recht klein sein und nicht schon 20 cm groß sein, dann klappt es auch ohne Probleme ihn in einer Gemeinschaft zu Intrigieren.
Schmulzo am 06.11.11#41
Da mein A. leucosternon inzwischen schon fast vier Jahre bei mir durch's Becken schwimmt, mal ein kurzes Update. Nach wie vor ist er total unempfindlich und frisst alles was ich anbiete. Habe weder Ozon noch UV an und trotzdem noch nie ein Pünktchen zu sehen. Er ist natürlich der uneingeschränkte Herrscher im Aquarium was aber den eingewöhnten Fischen nichts ausmacht. Nur neue Fische sind bei ihm nur unter Beobachtung und Hilfestellung mit der Taschenlampe möglich. Der erste Tag ist dabei immer der schlimmste, am zweiten ist er schon ruhiger und danach ist es meistens gut. Ohne die abschreckende Wirkung der Taschenlampe, durch deren direktes anstrahlen er das weite sucht, wäre es fast unmöglich neue Fische hinzuzusetzen. Bevor ich diese Technik anwendete bin ich bald verzweifelt beim einsetzen neuer, so hat er mir leider bereits einen Kuhkopfdoktor und ein Fuchsgesicht beim einsetzen getötet. Wenn ich mehrere Fische auf einmal einsetze schießt er sich meistens auf ein Tier ein und lässt die anderen fast komplett in ruhe. Dies ist auch der einzigste Punkt den ich als Negativ aufführen kann, aber das ist ja bekannt und sollte jeder bedenken der sich einen zulegen möchte.
falkner71 am 30.12.11#42
Ich hatte vor jahren in einem 800l becken einen Weißkehl schwimmen und es ging gut,nach all den negativen äusserungen bezüglich der empfindlichkeit dieses Fisches war ich zuerst erstaunt und nahm vom kauf abstand,doch nun habe ich mich vor 8wochen dazu entschlossen einen zu unserem A.achilles,A.coeruleus,A.pyroferus u.Z.flavescens dazu zu gesellen und der endschluss war der richtige,die 5 schwimmen zusammen durch den Riffaufbau,suchen die Steine nach Algen ab und keine spur von Krankheiten.

Was mir am anfang Sorge bereitete war seine geringe und bisweilen 0 ernährung,aber es hat wohl gelangt,heute ist er propper,frisst alles was an fressbaren vor die Schnauze kommt.

Als Fazit bleibt zusagen das dieses Tier auf keinen fall in zu kleine und in zu frische Becken gesetzt werden sollte,stress kommt in großen Becken doch weniger schnell auf als in zu kleinen.
falkner71 am 25.01.12#43
Nachtrag:

Unser Weißkehldoktorchen schwimmt nach wie vor gesund und Propper durch Riffbecken,doch das einzigst bislang negative ist das er Korallen massiv beschädigt,er Pickt und frisst Weichkorallen und auch LPS mag er gerne,er hat meine Wunderkoralle in nur 5 tagen kaputt bekommen,an lederkorallen reißt er regelrecht einzelne Polypen heraus und frisst diese,was mich sehr wundert,denn es gibt abwechslungsreiche und dazu noch gute Kost!!!
Norsemann am 27.06.13#44
hallo

Ich habe dieses Tier zusammen mit einem Japonicus und einem Zanclus zusammen in meinem 1100l Becken gesetzt , alle 3 haben sofort gefressen , und wurden von dem vorher vorhandenen Palettendoc und Flamingii nicht weiter beachtet . Auch hat keiner der 3 Pünktchen bekommen , lediglich jagt der weißkehl den Japonicus ab und an mal , vorallem wenns mal länger kein Futter gab , sonst finde ich ihn aber gar nicht so schwierig wie immer behauptet , mein vor 2 jahren erster Doc , ein Naso elegance war deutlich schwieriger und ist mir damals auch eingegangen da ich diesen nicht ans futter bekommen habe . Halte den Weißkehl bei guten wasserwerten für haltbar , und nutze eigentlich eine viel zu kleine 18w uv anlage , fürs gewissen , aber scheinbar reicht das aus .
er hat auch direkt ne halbe std nach dem einsetzen schon frostfutter gefressen . Granulatfutter frisst er bis heute kaum , nur norialgen und artemia, Mysis und Krill .

Schmulzo am 07.12.13#45
Inzwischen ist mein Weißkehl Doktor schon 5,5 Jahre bei mir. Seine Haltung ist wie am Anfang immer noch Problemlos. In der Hierarchie steht er inzwischen an dritter stelle hinter einem Sohal und einem Vlamingii. Die anderen hält er aber immer noch in Schach und spielt sich als Chef auf. Ich sehe weiterhin das Problem beim einsetzen, ist er mal eingelebt ist er ein einfacher und dankbarer Pflegling den nichts so schnell umhaut.
Donovan am 28.08.14#46
Hallo,

ich habe lange ganz lange übelegt bevor ich mir diesen Fisch gekauft habe, ich war erst sehr skeptisch auf diese Komentare im Forum als auch hier im Meerwasserlexikon. Er soll angeblich empfindlich gegen Nesselgifte sein, wobei ich das nicht so sehe. Sonst würde er ja schließlich nicht im Riffaquarium schwimmen können wo viele Anemonen sind.
Jetzt konmmen wir erst mal aber zu meinem tollen exemplar. Ich habe mir dieses Tier wie bereits nach langen Informationen und rumstöbern im Internet gesucht endlich am Samstag den 23.8.2014 gekauft. Er kommt aus den Malediven, und ich muss sagen, dass diese Fische dort Robuster sind
(Fitter)was Pünktchen betrifft. Er hatte am ersten Tag keinerlei Pünktchen gehabt, am zweiten Tag hatte er ein paar gekriegt, aber dank 36 Watt UVC Anlage sah er nach dem 3 Tag wieder Pünktchen frei aus. Am anfang hatte er auch den anderen Fischen gezeigt wer der Boss ist, aber das hat sich nach ein paar Tagen gelegt. Er pickt jetzt in der Zeit viel rum, und hat sich langsam ans Frostfutter rangetraut (Mysis). Er macht sich richtig Fit und sieht auch ziehmlich gut aus. Man sollte Ihm viel Zeit geben beim reinsetzten, und ans alte Wasser drangewöhnen lassen(1-2 Std).


Fazit:
Dieser Fisch ist zwar sehr empfindlich, aber ob das sicher stimmt muss man selbst wissen. Man trägt selbst die Verantwortung des Fisches, es müssen aber auch alle Wasserwerte inordnung sein (im Grünen Bereich)Er schwimmt jetzt friedlich im Becken mit einem Zwergkaiser, Mirakel Barsch, 4 Clownfische, Paletten Doc, Rot Meer Doc.

neserius am 12.12.16#47
Hallo!
Der Weißkehldoktor ist sicherlich einer der anspruchsvollsten Seewasserfische. Kaufte ihn als Jungtier mit etwa 5-6 cm zusammen mit einem kleinen Putzerlippfisch, mit dem er sich das Becken beim Händler teilte und der ihn pflegte. Obwohl er blass war und marginal Pünktchen zeigte fraß er im Verkaufsbecken direkt munter drauflos. Mein Händler riet mir damals ihn binnen nur 20min (!) Wasserausgleich einzusetzen. Dauert das Einsetzen deutlich länger, weil man es besonders behutsam machen will, kann ggf. der pH im Beutel soweit Absinken, dass er Fisch maximal gestresst wird. Er meinte diese Art scheint u.a. besonders sensibel auf diese pH Schwankungen zu reagieren. Ich war ziemlich skeptisch, aber habe mich dran gehalten.
Kaum im Becken hat er dem Goldringdoktor erklärt, dass er nun der Chef ist und sich zudem den Bauch mit Norialgen vollgeschlagen. Nach ein paar Minuten war er nicht mehr blass sondern wunderbar blau. Man muss aber klar sagen:

- Zur Stressreduktion werden sonst keine weiteren Doktoren gehalten außer der Strigosus
und damit darf er der unangefochtene Chef sein
- Im Dauerbetrieb läuft eine entsprechend dimensionierte UV Anlange.
- Regelmäßige Gabe von Vitaminpräparaten und Knoblauch
- Bis heute frisst er gar keine Flocken oder Pellets sondern nur gut gewaschenes Frostfutter
und Norialgen in rauen Mengen
- Nährstoffversorgung des Beckens nach Sangokai mit Kohle im Dauerbetrieb

Anfangs bekam er mehr Pünktchen, aber nach etwa 2-3 Wochen lies es deutlich nach. Heute sehe ich manchmal noch 2-4 Pünktchen nach dem Wasserwechsel. Er sucht weiterhin gerne seinen alten Freund den Putzerlippfisch auf. Die Weißbandgarnelen schaut er nicht mal an. Ich achte darauf das er stets gut vollgefuttert ist. Ist er einmal eingewöhnt ist das Eis wahrscheinlich gebrochen. Aber das kann ein wahres Kunststück sein! Denke ich hatte einfach nur Glück.

Heimes2 am 08.10.17#48
Hallo zusammen.
Nun nach einigen Jahren , kann ich sargen,das der Weißkehldoktor nicht unbedingt sehr schwer zu halten ist.
Er sollte nur nicht in neu eingerichtete Becken einziehen und vor allen Dingen genügend Platz bekommen. Da ich mein 1200 Liter Becken bald entleeren muss , da ich eine neue Rückwand einbauen möchte , werde ich dies nutzen und einen Acanthurus Nigricans dazu setzten.
Es sind auch noch andere Doktorfische im Becken, mit denen er sich gut verträgt.
Also eigentlich ist er nicht schwer zu halten,wenn man einige Dinge beachtet.
Man muss sich nur im klaren sein , das es mit der Ruhe im Becken meist vorbei ist , da er immer versucht , sich mit den anderen Doktoren zu messen.
Ansonsten ist es einer der schönsten Doktorfischen.
biologe am 19.01.19#49
Es ist wie immer ,....und das auch bei diesem Fisch mit Sachverstand und Hintergrundwissen an die Sache heran zu gehen, mal Krankheit und Hospitalismus auf der Seite gelassen finde ich den Fisch haltbar,... wie ich schon beim Achilles beschrieben von mir ,..bedarf es wirklich Fachwissen und ein biologisches Verständnis, Habitat, Futter, Freiraum, Schwimmraum, Fischbesatz usw. was ich heute vielmehr thematisieren möchte ist das verhalten vom Weisskehldoc in Bezug auf Korallen,....bzw. anfressen verschiedenster Korallen,... immer wieder höre ich,... der geht an alle Korallen!,... das habe ich nie gelesen und gehört! Wichtig!!!! bitte auch Fachbücher lesen und nicht nur internetseiten,.. schlechte Lexikon infos,... sonder wirklich gezielt mit Fischforschern und Biologen reden. Denn viele Doktoren und gerade eben der Weisskehl fressen und das ist ganz normal gerne Korallen. In allen formen und Farben wird munter drauflos gefressen.
Mich wundert also immer wieder die Empörung und das beschriebene,.. das zeigt mir,... uninformierte Händler und uninformierte Käufer.
Wenn also Doktorfische Korallen fressen, Fazit = das ist ganz normal, warum? Ich als Taucher habe es in der freien Natur immer wieder gesehen, direkt vor meiner Nase die in meiner Taucherbrille eingehüllt war. lieben Gruss aus der Schweiz der Biologe.
robertbaur am 23.01.19#50
Werter Vorposter Biologe,

nach nun 30 Jahren Meerwasseraquaristik, einigen Tauchgängen und vielen Kontakten zu Tauchern - aber vielmehr zu Meerwasserfachgeschäften und Pflegern von Tieren, muss ich der von Dir gemachten Angabe, dass ein Weisskehl Doktor Korallen frisst, ganz klar widersprechen.
Dem ist nicht so. Der eindruck mag entstehen da Doktoren algen fressen, aber sie fressen ganz sicher keine Korallenpolypen.

Gruß Robert

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